Dominicus-Patenschaften

Spendenkonten

Mission Thika:
Sparkasse Nürnberg
Konto: 1178010
BLZ: 76050101
Empfänger:

Katholische
Kirchenstiftung
St. Marien Nürnberg
Verwendungszweck:

Mission Thika

Dominicus-Patenschaften:
VR Bank Nürnberg
Konto: 3251004
BLZ: 76060618

Grüße aus dem Thika Hospital

Sr. Bernadette

Liebe Thika Freunde,

zum dritten Advent erhielt ich Weihnachtsgrüße von Sr. Bernadette, der Leiterin des St. Matia Mulumba Mission Hospital. Mit dem Hospital fing es 1992 an. Nächstes Jahr können wir 20 Jahre Hilfe für die Menschen in Kenia feiern.

Obwohl ich nun schon 12 Jahre die Hilfe für Kenia ehrenamtlich leite, hat mich der Brief von Sr. Bernadette schon sehr berührt. Einige Tränen der Freude rollten schon, als ich den Brief gelesen habe. Auch wenn die Situation der Menschen bedrückend ist, so war es doch die Freude, die Schuld an diesen Tränen war. Die Freude über die großartige Leistung, die die Schwestern und Angestellten leisten, um den Menschen zu helfen. Dies alles wäre aber ohne unsere, ohne Ihre Hilfe, die nun bald 20 Jahre anhält, nicht möglich. Darauf können wir stolz sein und uns freuen. Auf dem Bild sehen Sie ein neugeborenes Mädchen. Ich habe das Bild von meiner letzten Reise nach Kenia im September 2011 mitgebracht. Aufgenommen wurde das Bild im Slum von Ruiru. Trotz des großen Elends herrschte Freude über die Geburt dieses gesunden Erdenbürgers - wie vor 2000 Jahren.

Mit diesem Bild und dem Bericht aus Kenia möchte ich Ihnen gleichzeitig eine frohes und gnadenvolles Weihnachtsfest und Gesundheit für 2012 wünschen. Bitte bleiben Sie uns weiterhin treu, um unseren Mitmenschen in Kenia ein lebenswertes Leben zu schenken, dass dieses Kind - stellvertretend für alle Kinder - gesund aufwachsen und eine Schul- und Berufsausbildung machen kann - für eine bessere Zukunft.

So verbleibe ich mit den besten Grüßen und einem herzlichen "Vergelt's Gott".

Ihr/Euer Paul Festl

Die Weihnachtsgrüße befinden sich im Bereich Infobriefe.

Benötigen Sie eine Übersetzungshilfe? Bitte melden Sie sich. Auch wenn es einige Tage dauern kann, bekommen Sie Antwort.


 

Unser Projekt im Bayerischen Fernsehen

Liebe Thika-Freunde,

Sternstunden hat in Kenia die Projektpartner besucht. Dabei galt auch uns ein Besuch. Ein Bericht über unser Projekt kam im
Sternstunden-Adventskalender am 1. Dezember 2011.

Sollten Sie den Bericht verpasst haben oder ihn noch einmal sehen wollen, finden Sie ihn auf der Internetseite von Sternstunden.

 

Weihnachtsgruß aus Thika

Liebe Thika Freunde,

rechtzeitig zur Begrüßung des Christkinds am Nürnberger Hauptmarkt kam noch der Weihnachtsgruß von Sr. Luise. Dieser ist im Bereich Infobriefe zu finden.

Eine besinnliche Adventszeit wünscht Ihnen/Euch
Paul Festl

 

Ulrich Rach: Gscheid was los im Wald der Grolle

Buchtitelseite: Gscheid was los im Wald der GrolleDie Grolle kommen! Die Grolle? Ja, Grolle – das sind die netten fränkischen Verwandten der garstigen nordischen Trolle. Waldgeister also, die in den großen Forstgebieten Frankens zu finden sind, dort witzigen Unsinn treiben, spannende Abenteuer erleben, es lieben, Backstaakäs, Knoblauch, Bärlauch und Zwiebeln zu futtern und ansonsten den Guten helfen und die Bösewichte necken. Das jedenfalls berichtet der Autor eines neuen fränkisch geprägten Kinderbuchs „Gscheid was los im Wald der Grolle“, Ulrich Rach, mit einem gehörigen Augenzwinkern.

Nach dem Erfolg von „Freggerla, das Schulgespenst“ bringt der Journalist und Schriftsteller nun innerhalb eines Jahres das zweite Kinderbuch auf den Markt, dessen Handlung in Franken angesiedelt ist. Das Grolle‐Buch ist in Hochdeutsch verfasst, die Hauptdarsteller indes pflegen in den Dialogen einen fränkischen Zungenschlag. Das Geschehen spielt sich vor allem auf der Frankenhöhe bei Burgbernheim, aber auch bei der Hexe Schrumplgoschn auf dem Bocksberg bei Ansbach und im Reichswald bei Nürnberg ab. Die fröhlich‐spannenden Geschichten sind gedacht für Kinder ab etwa vier Jahre.

Fast ist es selbstverständlich, dass ein Buch über Waldgeister, die immer das Gute wollen, auch einem guten Zweck gewidmet ist: Der Autorenerlös fließt in vollem Umfang einem Sozialprojekt für Kinder im Raum Thika, einer der ärmsten Gegenden Kenias, zu. Es ist bereits das sechste Benefiz‐Buch mit fränkischer Prägung, das Rach zusammen mit dem wek‐Verlag für diesen Zweck herausgibt. In den vergangenen fünfeinhalb Jahren kamen durch Buchverkauf und Lesungen bereits mehr als 30 000 Euro für die Sozialeinrichtung zusammen.

Ulrich Rach, „Gscheid was los im Wald der Grolle“, Paperback,
Format 12 x 20 cm, 106 Seiten, mit 27 lustigen Zeichnungen von Thomas Scheidl,
wek‐Verlag
Treuchtlingen–Berlin, ISBN 978‐3‐934245‐83‐2, 8,80 Euro

Weiterhin lieferbar:
U. Rach,
Wenn Opi abends Goethe spielt, ISBN 978-3-934145-71-9, 6,80 Euro
Freggerla, das Schulgespenst, ISBN 978-3-934145-80-1, 9,80 Euro

 

Informationen zu Ostern

Liebe Thika Freunde,

zu Ostern darf ich Ihnen noch Informationen aus Kenia Neubau eines Gebäudes für stationäre Patientenschicken. Wie Sie aus dem Bild ersehen können, macht der Bau des neuen Gebäudes für stationäre Patienten große Fortschritte. Der größte Teil wird aus dem Nachlass des Ehepaares Duschl aus Mossburg finanziert. Auch das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte beteiligt sich mit einer großen Summe an der Verwirklichung dieses langersehnten Traumes. 550.000 Euro kostet das Projekt.

Nach Fertigstellung des stationären Gebäudes muss dringend das Gebäude für die ambulante Behandlung und Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, Jugendliche und Schwangere renoviert werden. Bis auf die Außenmauern muss alles erneuert werden. 300.000 Euro kostet diese Maßnahme. Noch weiß ich nicht, wie wir dies finanzieren können.

Sr. Luise ist zur Zeit wieder aus gesundheitlichen Gründen in Deutschland. Sie musste sich vor zwei Wochen einer Operation an der Wirbelsäule unterziehen. Ich habe sie vor einer Woche besucht und die Heilung macht große Fortschrite, so dass Sr. Luise schon über ihren Rückflug sprach.

368 Kinder haben wir momentan in unseren Waisenhäusern untergebracht und ca. 700 Kinder warten täglich in der St. James Schule auf ein Mittagessen. Die Lebensmittelpreise sind stark angestiegen seit den Unruhen auf dem afrikanischen Kontinent.  Dank Ihrer Hilfe sind wir guten Mutes, dass unsere Arbeit auch weiterhin von Erfolg und zum Wohle unserer Kinder in Kenia gekrönt ist. Ein herzliches Vergelt's Gott, auch im Namen unserer Freunde in Kenia.

Ein frohes Osterfest wünscht Ihnen/Euch
Paul Festl

 

Thika-Benefiz-Buch: "Freggerla - das Schulgespenst"

Liebe Thika Freunde,

rechtzeitg vor Pelzmärtel, Nikolaus und Weihnachten kam das fünfte Thika-Benefiz-Buch von Ulrich Rach, erschienen im WEK Verlag, heraus. Es ist das erste und einzige fränkische Kinderbuch und trägt den Titel: "Freggerla - das Schulgespenst".  Gleichzeitig haben Ulrich Rach, Klaus Karl-Kraus und der bekannte Zauberer Pinelli das "1. Fränkische Kinder- und Familienkabarett" aus der Taufe gehoben. Der Erlös kommt wieder dem Thika Projekt zugute. Dafür danken wir recht herzlich.

 

10 Jahre Hilfe für Kenia durch St. Marien

Am 10. 3. 1999 verstarb völlig unerwartet Frau Gerda Köglmeier.  Seit dieser Zeit betreuen Herr Horst Köglmeier und ich die Hilfe für Kenia im Auftrag der katholischen Pfarrei St. Marien. Was 1992 als „Aktion Krankenhausbausteine“ zur medizinischen Versorgung sudanesischer Flüchtlinge gegründet wurde hat sich bis heute für die Bevölkerung von Thika/Kenia zu einem nicht mehr wegzudenkenden Hilfsprojekt entwickelt. Das St. Matia Mulumba Mission Hospital, die Hilfe für Waisen Kenias und für sudanesische Ex-Kindersoldaten liegen in der Hand der Missionsdominikanerinnen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind.

Nun ein kurzer Lage- und Reisebericht: Am 18.2.09 flogen Kollege Dr. Klaus Winter vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte - HDZ, Herr Helmut Mader, derzeit Governor der Rotarier und ich nach Kenia. Nach unserer Ankunft am 19.2. frühmorgens in Nairobi und einem Erfrischungstee bei Sr. Luise im Emmanuel Center besuchten wir das St. Monica Waisenhaus, das Dispensarium und das Schwesternhaus in Juja. Am Nachmittag fuhren wir nach St. Kizito, einem Ausbildungszentrum italienischer Missionare. Dort erlernen zur Zeit 90 Exkindersoldaten eine berufliche Ausbildung als Automechaniker, Schreiner, Elektriker und Schlosser. Besonders Helmut Mader interessierte sich für das Zentrum, da wir in Juja eine zwar kleinere, aber ähnliche Werkstätte errichten wollen und hier auf die Hilfe der Rotarier hoffen, Kosten ca. 300.000 Euro.

Am 20.2.09 besuchten wir zunächst das noch im Bau befindliche Waisenhausdorf in Juja Farm. Sechs Häuser sind im Rohbau fertig und sollen im Juni bezogen werden. Zwei Häuser sind bereits mit jeweils 18 Kindern bewohnt. Die Kinder werden pro Haus von jeweils einer Hausmutter betreut. Völlig überrascht war ich von der Sauberkeit der Häuser und der überaus netten Atmosphäre. Anschließend besuchten wir den Kindergarten und die vom HDZ gesponserte Schule. Die ersten vier Jahrgangsstufen mit jeweils zwei Klassen sind bereits voll, so dass nun die Erweiterung um weitere vier Jahrgangsstufen mit acht Klassenzimmern, einer Bibliothek und einem Computerraum angegangen werden muss. Kollege Dr. Winter hat die notwendigen 65.000 Euro zugesagt, so dass in den nächsten Tagen mit dem Bau begonnen werden kann. Am Nachmittag  fuhren wir zum Hospital nach Thika. Nach einem kurzen Rundgang besprachen wir bis in den Abend hinein mit Sr. Bernadette die Erweiterung und Renovierung des Hospitals. Der 1994 eingeweihte Bau muss komplett renoviert werden und wird dann allein als ambulante Abteilung genutzt werden. Eine Augenabteilung soll integriert werden. Ein neues Bettenhaus muss errichtet werden. Ein Personalgebäude soll später folgen.

Am 21.2.09 konnte Dr. Klaus Winter die vom HDZ errichtete neue Zahnstation übergeben. Pfarrer Paul Njoroge hielt die Hl. Messe und weihte die Zahnstation ein. Ca. 200 Menschen, Angestellte und Angehörige, nahmen an der Feier teil. Anschließend trafen wir uns mit Architekt und Bauunternehmer und diskutierten die Erweiterung der Klinik. Nach einem langen Gespräch mit allen Beteiligten einigten wir uns auf einen Bau für stationäre Patienten mit 28 Betten, einer Isolierstation für Infektionskrankheiten, einer Intensivstation, orthopädischen Abteilung und einer Privatstation. Ca. 300.000 Euro soll das Gebäude kosten. Hier prüft Lions, ob eine Unterstützung möglich ist.

Nach 18-stündiger Rückreise kamen wir am Sonntag, 22.2.09 abends in Nürnberg an, etwas erschöpft, mit leeren Koffern aber voller positiver Eindrücke und vieler neuer Aufgaben.

Noch einige Zahlen: Sr. Luise betreute bis Donnerstag, 19.2.09, 2.050 Waisenkinder. Am Freitag war es schon ein Kind mehr. Darüber hinaus versorgt sie 55 Großmütter, die 97 Waisen betreuen, 152 mit Aids infizierte Familien und weitere 207 Familien. Von den 2051 Kindern sind 1144 durch eine Patenschaftsorganisation gesponsert, die restliche Kinder und Familien sind auf unsere Hilfe angewiesen.

Bitte helfen Sie weiter.
Katholische Kirchenstiftung St. Marien Nürnberg
Konto: 1178010, BLZ 76050101, Sparkasse Nürnberg

 

Schule für Kinder in Kenia offiziell eröffnet

Vor kurzem besuchten Dr. Paul Festl aus der kath. Pfarrei Nürnberg Katzwang und Dr. Klaus Winter vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) das von den Katzwangern unterstütze Hilfsprojekt in Kenia. Gemeinsam konnten sie mit dem ortsansässigen Pfarrer das Schwesternhaus in Juja und die neue Schule in Juja Farm einweihen und eröffnen. In den sechs Klassen werden jetzt zu Beginn 180 Kinder unterrichtet. Die Schule liegt in einem sehr weitläufigen bewohnten Gebiet, so dass die Kinder täglich bis zu 20 Kilometer hin zur Schule und nachmittags wieder zurücklaufen. Für Ende 2008 ist bereits eine Erweiterung geplant. Hier hat Dr. Winter vom HDZ bereits die weitere Finanzierung zugesagt.

 Schüler  Schule

 

Ca. 300 Meter entfernt wird ein Kindergarten von den Dominikanerschwestern betreut. Von der Küche des Kindergarten aus werden auch die Schüler mit dem Mittagessen versorgt. Schräg gegenüber steht bereits das erste Haus für einer Siedlung für Aidswaisen. Insgesamt sollen 8 Häuser entstehen und die Kinder in Wohngruppen mit je 15 Kindern mit einer Mutter untergebracht werden. Das zweite Haus ist im Bau. Die beiden Gebäude wurden durch einen Nachlass der Fam. Duschl aus Moosburg finanziert. Die Finanzierung der restlichen Häuser ist noch nicht gesichert. Auf dem Gelände wird später ein Garten mit Gemüseanbau angelegt den die Kinder selbst bewirtschaften. Im St. Mulumba Mission Hospital wird ebenfalls mit dem HDZ eine neue Zahnstation gebaut. Zwei modern ausgestattete Behandlungszimmer sollen der Bevölkerung um Thika eine den heutigen Zeiten entsprechende Behandlung ermöglichen. Ein einheimischer Zahnarzt und ein "Oral Health Manager" werden die Versorgung sichern. Zur Zeit besuche etwa 300 Patienten im Monat die alte Zahnstation. Hier können nur Extraktionen durchgeführt werden. Das vorhandene Gebäude wird renoviert und die Räume werden als Büro und für Krankengymnastik genutzt.

In der Planung im Hospital ist eine Augenstation. Die Verhandlungen mit einem Augenarzt finden bereits statt. Der einzige Augenarzt in Thika praktiziert z. Zt. im staatlichen Krankenhaus. Die hygienischen Bedingungen sind derart mangelhaft, so dass der Arzt gerne mit den Dominikanerinnen im St. Mulumba Hospital zusammenarbeiten möchte. Im Hospital könnte auch der moderne Operationssaal genutzt werden. Das Einzugsgebiet dieses einzigen Augenarztes umfasst etwa zwei Millionen Menschen. Mit 80 000 Euro könnte der Bau und die Einrichtung finanziert werden. Hier wird dringend nach Sponsoren gesucht.

2500 Kinder sind täglich von Sr. Luise abhängig. 1800 werden durch eine amerikanische Patenschaftsorganisation unterstützt. Ein Großteil der restlichen Kinder wird durch die Hilfe der kath. Pfarrei St. Marien/Nürnberg-Katzwang gefördert. Die Kinder erhalten Nahrung, Kleidung, Unterkunft, medizinische Versorgung und Unterricht. Die Pfarrei bittet um weitere Unterstützung, damit durch Schwester Luise und den Mitschwestern den Kindern und Kranken eine gesicherte Zukunft gegeben werden kann.

 

Mission Thika

Die kath. Pfarrei St. Marien Nürnberg unterstützt ein Krankenhaus in Thika/Kenia und die Dominikanerin Sr. Luise Radlmeier in ihrem Aidswaisen- und Flüchtlingskinderprogramm. Das Hospital wird ebenfalls von Missionsdominikanerinnen geleitet. 1992 von Gerda Köglmeier als Privatprojekt gegründet, übernahm nach deren Tod 1999 die kath. Pfarrei St. Marien/Nürnberg dieses Hilfsprogramm. Im Auftrag der Pfarrei leiten Dr. Paul Festl und Horst Köglmeier dieses Programm ehrenamtlich.

Die erste Klinikbau besteht aus einer Ambulanz, einer Röntgenabteilung, einem Labor, einer Zahnstation, einem Leichenhaus und einem 40-Betten-Bau. Auf Bitten der Schwestern bauten wir dann eine spezielle Kinderabteilung mit Entbindungssaal und OP, um die Kinder und schwangeren Frauen von den infektiösen Patienten besser zu trennen. Dieser Bau mit weiteren 38 Betten wurde von "Sternstunden" finanziert und wurde am 8.3.03 durch Erzbischof Ndingi eingeweiht. Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte spendete die Inneneinrichtung und einen Notstromgenerator, da die staatliche Elektrizitätsversorgung oft ausfällt. Ebenfalls konnte mit Unterstützung der deutschen Botschaft in Nairobi ein eigener Brunnen 2003 in Betrieb genommen werden. Im März 2005 konnte ein Blutlabor, so wie ein eigenes Gebäude für die Ärzte eingeweiht werden, um für Notfälle gerüstet zu sein. Lions District FON 111 unter dem damaligen Districtgovernor Dr. Rainer Haerten hat mit Lions International die Finanzierung übernommen. Ebenso konnte mit Unterstützung von Lions ein Krankenwagen angeschafft werden. Von kenianischer Seite wurden die deutschen Lions vom Lionsclub Thika Kilimambogo unterstützt. In dieser Klinik werden Flüchtlinge und mittellose Kenianer kostenlos behandelt. Zwei einheimische Ärzte kümmern sich mit zahlreichen Krankenschwestern um das Wohl der Patienten. Viele Menschen leben in dieser Gegend unter dem Existenzminimum und leider kommt es immer wieder vor, dass jemand verhungert. Hinzu kommt die große Aidsrate mit ca. 25 Prozent.

Und dies ist auch gleichzeitig der Übergang zu Sr. Luise. An ihrem Wohnort in Juja, Distrikt Thika, kümmert sich Sr. Luise neben ihren Tätigkeiten in Nairobi, noch um derzeit ca. 2500 Aidswaisen und Flüchtlingskinder, vor allem Sudanesen, und um Großmütter, die sich um die Aidswaisen kümmern. Die Zahl der Waisen steigt täglich. Immer wieder bringt die Polizei Findelkinder, die zunächst im St. Mulumba Hospital gepflegt werden. Anschließend kümmert sich Sr. Luise um die Kinder. Im August 2005 ist ein Waisenhaus mit Kindergarten für ca. 150 Kinder in Juja eingeweiht worden. Auch hier konnte "Sternstunden" von der Notwendigkeit überzeugt werden und finanziert den Bau. Die Diözese Nairobi stellte das Grundstück zur Verfügung. Die Pfarrei unterstützt Sr. Luise finanziell. So bekommen die Kinder Nahrung, Kleidung, Unterkunft und die für die Zukunft notwendige Schul- und Berufsausbildung. Zusätzlich unterstützen wir Sr. Luise noch bei der Finanzierung für die Ausbildung von Ex-Kindersoldaten.

Ebenfalls im März 2005 konnte in Juja bei Sr. Luise ein Dispensarium eingeweiht werden. Dieses Dispensarium ist erste Anlaufstelle für ca. 30 000 Menschen zur ärztlichen Versorgung. Finanziert wurde das Projekt vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra und Notgebiete - HDZ unter Leitung von Dr. Klaus Winter.

Im Januar 2006 konnte eine Schule für 200 Kinder mit Mittagsbetreuung in Juja Farm eröffnet werden, finanziert vom HDZ.

Im Februar 2007 konnte das Schwesternhaus in Juja eingeweiht werden, finanziert durch das HDZ. Im März wurde ein Brunnen zur Versorgung der Gebäude in Juja gebohrt. Im Laufe des Jahres 2007 konnte ein Grundstück mit 8 Häusern erworben werden. Von hier aus wird von Sr. Luise das Projekt geleitet. In 6 Häusern wohnen Waisen mit Großmüttern. Einen großen Teil der Finanzierung übernahm die "Emanuelstiftung" von Frau Dagmar Wöhrl.

Unser Spendenaufkommen dient ausschließlich zur Versorgung der Kinder von Sr. Luise und den Kranken im Hospital. Die Gebäude könnten von uns nicht finanziert werden. Die Aidswaisen und Flüchtlingskinder leiden sehr unter der Aufsicht der Nachbarn und Verwandten. Diese lassen sie spüren, dass sie nur geduldet sind und obwohl die Kinder die Hausarbeit verrichten, waschen, Holz- Und Wasservorräte holen, bekommen sie nur die übriggebliebenen Abfälle zum Essen.

Wir garantieren, dass 100 Prozent der Spenden den Hilfsbedürftigen in Kenia zu Gute kommen. Viele freiwillige Helfer kümmern sich z. B. um die Installation und Instandsetzung medizinischer Geräte oder Wartung der Solaranlagen. Die Flüge nach Kenia zahlen alle Helfer selbst. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich, so dass sämtliche Flüge und die unzähligen Telefonate selbst bezahlt werden.

Information erhalten Sie auch auf der Homepage der Pfarrei unter www.st-marien-katzwang.de

 

Schülerin Spendenkonto:
Kath. Kirchenstiftung St. Marien
Konto: 1178010 BLZ: 76050101
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