Dominicus-Patenschaften

Spendenkonten

Mission Thika:
Sparkasse Nürnberg
Konto: 1178010
BLZ: 76050101
Empfänger:

Katholische
Kirchenstiftung
St. Marien Nürnberg
Verwendungszweck:

Mission Thika

Dominicus-Patenschaften:
VR Bank Nürnberg
Konto: 3251004
BLZ: 76060618

Mission Thika

Die kath. Pfarrei St. Marien Nürnberg unterstützt ein Krankenhaus in Thika/Kenia und die Dominikanerin Sr. Luise Radlmeier in ihrem Aidswaisen- und Flüchtlingskinderprogramm. Das Hospital wird ebenfalls von Missionsdominikanerinnen geleitet. 1992 von Gerda Köglmeier als Privatprojekt gegründet, übernahm nach deren Tod 1999 die kath. Pfarrei St. Marien/Nürnberg dieses Hilfsprogramm. Im Auftrag der Pfarrei leiten Dr. Paul Festl und Horst Köglmeier dieses Programm ehrenamtlich.

Die erste Klinikbau besteht aus einer Ambulanz, einer Röntgenabteilung, einem Labor, einer Zahnstation, einem Leichenhaus und einem 40-Betten-Bau. Auf Bitten der Schwestern bauten wir dann eine spezielle Kinderabteilung mit Entbindungssaal und OP, um die Kinder und schwangeren Frauen von den infektiösen Patienten besser zu trennen. Dieser Bau mit weiteren 38 Betten wurde von "Sternstunden" finanziert und wurde am 8.3.03 durch Erzbischof Ndingi eingeweiht. Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte spendete die Inneneinrichtung und einen Notstromgenerator, da die staatliche Elektrizitätsversorgung oft ausfällt. Ebenfalls konnte mit Unterstützung der deutschen Botschaft in Nairobi ein eigener Brunnen 2003 in Betrieb genommen werden. Im März 2005 konnte ein Blutlabor, so wie ein eigenes Gebäude für die Ärzte eingeweiht werden, um für Notfälle gerüstet zu sein. Lions District FON 111 unter dem damaligen Districtgovernor Dr. Rainer Haerten hat mit Lions International die Finanzierung übernommen. Ebenso konnte mit Unterstützung von Lions ein Krankenwagen angeschafft werden. Von kenianischer Seite wurden die deutschen Lions vom Lionsclub Thika Kilimambogo unterstützt. In dieser Klinik werden Flüchtlinge und mittellose Kenianer kostenlos behandelt. Zwei einheimische Ärzte kümmern sich mit zahlreichen Krankenschwestern um das Wohl der Patienten. Viele Menschen leben in dieser Gegend unter dem Existenzminimum und leider kommt es immer wieder vor, dass jemand verhungert. Hinzu kommt die große Aidsrate mit ca. 25 Prozent.

Und dies ist auch gleichzeitig der Übergang zu Sr. Luise. An ihrem Wohnort in Juja, Distrikt Thika, kümmert sich Sr. Luise neben ihren Tätigkeiten in Nairobi, noch um derzeit ca. 2500 Aidswaisen und Flüchtlingskinder, vor allem Sudanesen, und um Großmütter, die sich um die Aidswaisen kümmern. Die Zahl der Waisen steigt täglich. Immer wieder bringt die Polizei Findelkinder, die zunächst im St. Mulumba Hospital gepflegt werden. Anschließend kümmert sich Sr. Luise um die Kinder. Im August 2005 ist ein Waisenhaus mit Kindergarten für ca. 150 Kinder in Juja eingeweiht worden. Auch hier konnte "Sternstunden" von der Notwendigkeit überzeugt werden und finanziert den Bau. Die Diözese Nairobi stellte das Grundstück zur Verfügung. Die Pfarrei unterstützt Sr. Luise finanziell. So bekommen die Kinder Nahrung, Kleidung, Unterkunft und die für die Zukunft notwendige Schul- und Berufsausbildung. Zusätzlich unterstützen wir Sr. Luise noch bei der Finanzierung für die Ausbildung von Ex-Kindersoldaten.

Ebenfalls im März 2005 konnte in Juja bei Sr. Luise ein Dispensarium eingeweiht werden. Dieses Dispensarium ist erste Anlaufstelle für ca. 30 000 Menschen zur ärztlichen Versorgung. Finanziert wurde das Projekt vom Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra und Notgebiete - HDZ unter Leitung von Dr. Klaus Winter.

Im Januar 2006 konnte eine Schule für 200 Kinder mit Mittagsbetreuung in Juja Farm eröffnet werden, finanziert vom HDZ.

Im Februar 2007 konnte das Schwesternhaus in Juja eingeweiht werden, finanziert durch das HDZ. Im März wurde ein Brunnen zur Versorgung der Gebäude in Juja gebohrt. Im Laufe des Jahres 2007 konnte ein Grundstück mit 8 Häusern erworben werden. Von hier aus wird von Sr. Luise das Projekt geleitet. In 6 Häusern wohnen Waisen mit Großmüttern. Einen großen Teil der Finanzierung übernahm die "Emanuelstiftung" von Frau Dagmar Wöhrl.

Unser Spendenaufkommen dient ausschließlich zur Versorgung der Kinder von Sr. Luise und den Kranken im Hospital. Die Gebäude könnten von uns nicht finanziert werden. Die Aidswaisen und Flüchtlingskinder leiden sehr unter der Aufsicht der Nachbarn und Verwandten. Diese lassen sie spüren, dass sie nur geduldet sind und obwohl die Kinder die Hausarbeit verrichten, waschen, Holz- Und Wasservorräte holen, bekommen sie nur die übriggebliebenen Abfälle zum Essen.

Wir garantieren, dass 100 Prozent der Spenden den Hilfsbedürftigen in Kenia zu Gute kommen. Viele freiwillige Helfer kümmern sich z. B. um die Installation und Instandsetzung medizinischer Geräte oder Wartung der Solaranlagen. Die Flüge nach Kenia zahlen alle Helfer selbst. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich, so dass sämtliche Flüge und die unzähligen Telefonate selbst bezahlt werden.

Information erhalten Sie auch auf der Homepage der Pfarrei unter www.st-marien-katzwang.de

 

Schülerin Spendenkonto:
Kath. Kirchenstiftung St. Marien
Konto: 1178010 BLZ: 76050101
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